Ferdinandstein

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Der Ferdinandstein hat die beste Aussichtsplattform für den Blick auf die Basteibrücke
Der Ferdinandstein hat die beste Aussichtsplattform für den Blick auf die Basteibrücke

Bester Blick auf die Basteibrücke!

Der Ferdinandstein ist der beste Felsen, um die Basteibrücke zu sehen. Von hier hast du den berühmten Blick auf die Bastei, den seit Jahrhunderten viele Maler, zig Künstler und tausende Touristen lieben! Ich habe den Ferdinandstein das erste Mal gesehen, als wir die Wanderung durch die Schwedenlöcher gemacht haben. Von der Pavillonaussicht oberhalb der Schwedenlöcher kannst du direkt auf den Ferdinandstein schauen. Es sieht atemberaubend aus, wie die Menschen dort oben stehen. Senkrecht fällt der Ferdinandstein ab und ganz oben stehen die Leute. Du siehst diesen Blick oberhalb dieser Zeilen. Als ich das gesehen habe, fragte ich mich, wie man wohl dort hinauf kommt, ohne klettern zu müssen. Ich habe es herausgefunden und zeige es dir in diesem Beitrag.

Wie kommt man zum Ferdinandstein?

Der näheste Ausgangspunkt für den Besuch am Ferdinandstein ist der Bastei Parkplatz. Außerhalb der Saison geht die Bastei Anfahrt mit dem Auto gut. Ich habe hier im Beitrag bereits ausführlich beschrieben, wo du an der Bastei parken kannst. Vom Parkplatz P2 kommst du am schnellsten zum Ferdinandstein. Nachdem du dein Auto geparkt hast, folgst du einfach zu Fuß der Basteistraße. Die Befahrung mit dem Auto endet am Parkplatz, zu Fuß darfst du auf der Basteistraße jedoch wandern. So erreichst du nach wenigen Minuten die Basteibrücke. Auch diese leichte Wanderung zur Basteibrücke habe ich bereits beschrieben. Bevor du nun weiter über die Brücke schreitest, biegst du links ab.

So hat Caspar David Friedrich den Ferdinandstein mit der Felsenschlucht 1822/1823 gemalt
So hat Caspar David Friedrich den Ferdinandstein mit der Felsenschlucht 1822/1823 gemalt

Direkt auf der Brücke ist links die unscheinbar wirkende Abzweigung. Ein Wanderweg führt in wenigen Minuten zur Aussichtsplattform. Auf dem Weg siehst du eine historische Abbildung, wie Caspar David Friedrich die Bastei gemalt hat. Friedrich wanderte oft von Dresden aus in das Elbsandsteingebirge. Besonders berühmt ist seine Skizze der Basteifelsen von 1794 sowie spätere Werke, die direkt von der zerklüfteten Felswelt inspiriert wurden. Er suchte in den schroffen Gipfeln und tiefen Schluchten oft ein Symbol für die Unendlichkeit und das Göttliche in der Natur.

Von der Informationstafel führt der Wanderweg ohne Anstieg hinüber zum Aussichtsfelsen. Immer wieder siehst du zwischen dem dichten Laubwald hinüber auf die Brücke. Die beste Aussicht hast du aber vom Aussichtspunkt am Ferdinandstein. Er ist zugleich der Endpunkt dieses kleinen Wegs.

Aussichtspunkt Ferdinandstein

Die letzten Meter zum Ferdinandstein Aussichtspunkt führen über Stufen und eine Leiter
Die letzten Meter zum Ferdinandstein Aussichtspunkt führen über Stufen und eine Leiter

Der Felsen ist 257 Meter hoch. Vom Wandersteig kommst du über eine gesicherte Treppe hinauf zur Aussichtsplattform. Die Aussichtsplattform auf dem Gipfel des Ferdinandsteins ist extrem klein. Es passen maximal 5 bis 8 Personen gleichzeitig darauf. Hier oben solltest du auf jeden Fall ein Foto machen – von hier schaust du direkt auf die gesamte Basteibrücke mit all ihren imposanten steinernen Torbögen.

Auch sonst ist die Aussicht grandios. Du schaust in den Wehlgrund, auf die Honigsteine (wo auch die bekannte Lokomotive und der Bienenkorb ist), die Große Gans und viele weitere Felsen der Sächsischen Schweiz. Nachdem der Felsen nicht übermäßig groß ist, ist auch der Platz auf der Aussichtskanzel gering. Nimm also Rücksicht darauf und halte dich nicht übermäßig lang auf, damit alle anderen Besucher die Chance haben, einmal da oben zu stehen. Ich habe das berühmte Bild natürlich auch gemacht, hier ist es:

Die Basteibrücke vom Ferdinandstein aus gesehen
Die Basteibrücke vom Ferdinandstein aus gesehen

Mein Fazit

Es lohnt sich definitiv, den Ferdinandstein bei Rathen zu besuchen. Es ist kein Eintritt zu bezahlen und der Felsen ist rund um die Uhr frei zugänglich. Insofern ist das auch ein guter Platz, um einen besonderen Sonnenuntergang oder Sonnenaufgang in der Sächsischen Schweiz zu erleben. Dieser Platz ist nicht nur kaiserlich, sondern geht auf einen Kaiser zurück: Der Name des Aussichtsfelsen geht auf den Kaiser Ferdinand von Österreich zurück, der sich scheinbar gerne hier aufgehalten hat. Nicht ohne Grund!

Blick auf den Ferdinandstein von der Basteibrücke - scheinbar unerreichbar, dabei sehr leicht!
Blick auf den Ferdinandstein von der Basteibrücke – scheinbar unerreichbar, dabei sehr leicht!

VERBINDE DEN FERDINANDSTEIN MIT DEN SCHWEDENLÖCHERN
Es lohnt sich den Besuch der Schwedenlöcher mit dem Ferdinandstein Aussichtspunkt zu verbinden. Du kommst direkt daran vorbei und die Schwedenlöcher solltest du unbedingt sehen, wenn du auf der Bastei bist. Schau hier die atemberaubenden Bilder dieser bekannten Felsenschlucht:
–> Schwedenlöcher

BASTEIAUSSICHT
Berühmt auf der Bastei ist auch die Basteiaussicht. Sie scheint sogar bekannter als der Ferdinandstein zu sein. Woran das liegt, kann ich mir nicht erklären. Der Blick vom Ferdinandstein ist deutlich beeindruckender, weil du die Basteibrücke in voller Pracht siehst. Von der Basteiaussicht ist alleine die Aussicht auf die Elbe besser. Aber schau selbst:
–> Basteiaussicht

TIEDGE AUSSICHT
Die nach dem Dichter Christoph August Tiedge benannte Aussicht liegt direkt am Basteiweg und bietet von einer in den Fels gehauenen Bank ein weites Panorama über das Elbtal bis nach Wehlen. Dank der geschützten Lage ist dieser Ort ein idealer Rastplatz für Wanderer, die den Trubel der nahen Basteibrücke kurz hinter sich lassen wollen.
–> Tiedge Aussicht

Weiterführende Links

Wenn dir solch imposante Aussichtspunkte gefallen, solltest du unbedingt auch einmal hier hin:

Ferdinandstein Sächsische Schweiz merken

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