Kirnitzschtal

Die Basteibrücke ist eine der bekanntesten Sehenswürdigkeiten in Deutschland. Der Ausflug an das Wahrzeichen der Sächsischen Schweiz ist ein echtes Erlebnis, das man einmal gemacht haben sollte. Bevor ich dir meine Beschreibungen und Bilder der Bastei im Detail zeige, möchte ich dir zwei weitere lohnende Attraktionen im Elbsandsteingebirge vorstellen, an die du wahrscheinlich nicht gedacht hättest – sich aber wirklich lohnen:

Das Prebischtor ist das größte Felsentor in Europa, nur wenige Kilometer von der Bastei entfernt. Das Prebischtor bietet nicht nur eine spektakuläre Kulisse, sondern auch zahlreiche Aussichtspunkte mit Fotomöglichkeiten und einen herrlichen Blick über die umliegende Landschaft. Du kannst sogar durch das Felsentor spazieren, hier alle Details & Bilder dazu:
–> entdecke das Prebischtor

Mindestens genauso attraktiv ist das Felsenlabyrinth der Tyssaer Wände. Diese faszinierende Felsformation im Elbsandsteingebirge bietet ein Netz aus engen Schluchten, steilen Felswänden und bizarren Felsgebilden, die es zu erkunden gilt. Ein Spaziergang durch dieses natürliche Felsenlabyrinth ist ein spannendes Abenteuer, das sowohl Kinder als auch Erwachsene begeistert.
–> so schön ist das Felsenlabyrinth Tyssaer Wände

Mein dritter Beitrag zeigt dir die schönsten Sehenswürdigkeiten der Sächsischen Schweiz. So findest du vorab alle sehenswerten Orte und verpasst nichts:
–> Überblick Sächsische Schweiz Sehenswürdigkeiten

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So und nun viel Spaß, entdecke die Sächsische Schweiz!
–> hier erfährst du alles über die Basteibrücke

DER REISEBLOGGER
Markus Schmidt

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Du solltest unbedingt im Kirnitzschtal wandern - hier die Himmelsstiege beim Kuhstall
Du solltest unbedingt im Kirnitzschtal wandern – hier die Himmelsstiege beim Kuhstall
Die Obere Schleuse im Kirnitzschtal, hier beginnt die Kahnfahrt, Foto: SchiDD, CC BY-SA 3.0
Die Obere Schleuse im Kirnitzschtal, hier beginnt die Kahnfahrt, Foto:SchiDD, CC BY-SA 3.0

Das Kirnitzschtal

Das Kirnitzschtal ist ein Ort von atemberaubender Schönheit in der zauberhaften Sächsischen Schweiz. Es liegt nur wenige Kilometer von der Basteibrücke entfernt. Inmitten dieser naturbelassenen Oase gab es einst ein Dutzend Wassermühlen, deren Räder im Takt der Kirnitzsch klapperten. Ihre vertraute Anwesenheit ist noch immer spürbar, in den malerischen Dörfern Saupsdorf, Ottendorf, Lichtenhain, Mittelndorf und Altendorf, die sich liebevoll an den Fluss schmiegen.

Doch das ist nur der Anfang. Die Obere Schleuse in Hinterhermsdorf eröffnet ein Tor zu einer Zeit, als Kahnfahrten das einzige Mittel waren, die natürliche Pracht dieses Tales zu erkunden. Heute kannst du dieses Erlebnis bei einem Ausflug erleben und durch das ruhige, gestaute Gewässer gleiten, während sich die majestätischen Felsen des Kirnitzschtals still über dir erheben.

Einige Schritte weiter, und der Klang der tosenden Natur verändert sich, denn der Lichtenhainer Wasserfall verkündet mit donnerndem Getöse seine Anwesenheit. Der Anblick dieses gewaltigen Naturschauspiels ist schlichtweg atemberaubend. Wasser sprüht, tanzt und stürzt sich in die Tiefe, während die Umgebung von einem feinen Nebel umhüllt wird.

Doch die Zeit scheint im Kirnitzschtal stillzustehen, wenn man sich in die historische Kirnitzschtalbahn begibt. Dieses liebenswerte Relikt aus einer vergangenen Ära schlängelt sich entlang des Flusses, als ob es die Geschichten und Geheimnisse des Tals selbst erzählen könnte. Mit jedem Klickety-Klack der Schienen wird man in eine Welt entführt, in der Vergangenheit und Gegenwart sich liebevoll umarmen.

Die Naturfreunde unter uns finden ihr Paradies in den Schrammsteinen, majestätischen Felsen, die in den Himmel ragen und unvergessliche Panoramen bieten. Der Kuhstall, ein imposantes Felsentor, wartet darauf, von Abenteurern erkundet zu werden, während die Bärenfangwände und das Hintere Raubschloss mit ihrer schroffen Wildheit und beeindruckenden Aussichten locken. Doch das Kirnitzschtal hat auch ein Herz für diejenigen, die die kleinen, versteckten Wunder schätzen. Der Große Zschand, ein stiller Zeuge der Natur, öffnet seine Pforten für all jene, die bereit sind, in seine ruhige Eleganz einzutauchen.

Und dann, einmal im Jahr, wird das Tal lebendig. Das Kirnitzschtalfest, dieses Fest der Gemeinschaft, der Musik und des traditionellen Handwerks, verströmt eine Atmosphäre von Freude und Feierlichkeit, die jeden Besucher in ihren Bann zieht. Das Kirnitzschtal ist nicht nur ein Ort, sondern eine Erfahrung, die tief in die Seele eindringt. Es ist die sanfte Rauschung des Wassers, das Flüstern der Blätter und das Erbeben der Felsen. Es ist die Magie der Geschichte, die sich in jedem Stein und jeder Welle verbirgt. Es ist ein Ort, an dem die Zeit stillsteht und die Natur ihre Geschichten flüstert. Willkommen im Kirnitzschtal – ein Ort, an dem die Seele nach Hause kommt.

WISSENSWERT ÜBER DIE KIRNITZSCH
Die Kirnitzsch ist ein Fluss, der in Tschechien entspringt und dann durch den Freistaat Sachsen in Deutschland fließt. Sie ist ein nordöstlicher und orographisch rechter Nebenfluss der Elbe. Die Quelle der Kirnitzsch liegt im Böhmischen Niederland in Tschechien westlich von Studánka auf einer Höhe von 490 Metern. Ihr Lauf erstreckt sich über eine Länge von 45,3 Kilometern, wovon 14,9 Kilometer in Tschechien und 30,4 Kilometer in Sachsen verlaufen. Die Kirnitzsch mündet in Bad Schandau auf einer Höhe von 105 Metern in die Elbe. Sie gab dem Tal seinen Namen.
Historisch gesehen wurde die Kirnitzsch bis in das 20. Jahrhundert für die Holzflößerei genutzt und mehrfach künstlich angestaut. Sie spielte eine wichtige Rolle in der Holzversorgung der Sächsischen Schweiz. Im 16. Jahrhundert wurden bereits Regeln für die Flößerei festgelegt. Ab dem 19. Jahrhundert wurde die Flößerei durch den Straßentransport verdrängt.

Die historische Kirnitzschtalbahn

Die Kirnitzschtalbahn bringt Besucher ab Bad Schandau bis zum Lichtenhainer Wasserfall
Die Kirnitzschtalbahn bringt Besucher ab Bad Schandau bis zum Lichtenhainer Wasserfall

Die Kirnitzschtalbahn ist eine ganz besondere touristische Attraktion. Diese malerische Überlandstraßenbahn verläuft von Bad Schandau durch das idyllische Kirnitzschtal bis zum Lichtenhainer Wasserfall. Es ist eine Schmalspurbahn mit 1000 mm. Die Fahrt entlang der 7,9 Kilometer langen Strecke ist ein einzigartiges Erlebnis. Die Bahn schlängelt sich in Seitenlage entlang der malerischen Kirnitzschtalstraße und bietet so einen atemberaubenden Ausblick auf die umliegende Natur. Von dichten Wäldern bis zu beeindruckenden Felsformationen – die Reise ist gesäumt von einer Vielfalt an Landschaftsbildern.

Die Geschichte der Kirnitzschtalbahn reicht bis ins Jahr 1898 zurück, als sie erstmals ihre Pforten öffnete. Von Anfang an war sie als Ausflugsbahn konzipiert und wurde schnell zu einem beliebten Ziel für Touristen. Auch heute noch dient sie vor allem diesem Zweck und bringt Menschen aus aller Welt in den Nationalpark Sächsische Schweiz. Die Besonderheiten der Kirnitzschtalbahn machen sie zu einem wahren Juwel. Die Gleisführung in der Straße erinnert an vergangene Zeiten und verlangt den Autofahrern ein besonderes Maß an Aufmerksamkeit ab. Die nostalgischen Fahrzeuge, darunter auch historische Triebwagen, versetzen die Besucher in eine andere Ära. Am Endpunkt der Bahn kommst du zum Wasserfall und den Ausganspunkten schöner Wanderungen.

Kirnitzschtal Wasserfall: Der Lichtenhainer Wasserfall

Der Kirnitzschtal Wasserfall vor dem vernichtenden Unwetter im Sommer 2021
Der Kirnitzschtal Wasserfall vor dem vernichtenden Unwetter im Sommer 2021

Der Lichtenhainer Wasserfall – ein Juwel der Natur, das einst die Herzen der Besucher höher schlagen ließ. Dieses einzigartige Kunstwerk der Natur lag südlich des Sebnitzer Ortsteils Lichtenhain in der Sächsischen Schweiz. Bereits im Jahre 1812 fand der Wasserfall Erwähnung in den Aufzeichnungen von Wilhelm Leberecht Götzinger, dem Chronisten dieser malerischen Region. Im Jahr 1830 erfuhr der ursprünglich natürliche Wasserfall eine behutsame Umgestaltung, um seine Anziehungskraft für Touristen zu steigern. Ein kurzer Hangkanal wurde angelegt, und ein aufziehbares Stauwehr ermöglichte einen schwallartigen Abfluss, der den Wasserfall in eine beeindruckende Inszenierung verwandelte. Ein örtlicher Bürger erhielt die ehrenvolle Aufgabe des Wasserfallziehers, der nicht nur die Stauanlage betrieb, sondern auch einen Ausschank führte. Für einen kleinen Obolus öffnete er den staunenden Touristen für einige Minuten die Schleusen. Das charmante Fachwerk-Gaststättengebäude, das bis heute die Zeit überdauert hat, wurde im Jahre 1852 errichtet.

Von dieser Station am Wasserfall standen im 19. Jahrhundert Saumtierführer, Sesselträger und Wanderführer bereit, um die Besucher zu den unterschiedlichsten Zielen in der Sächsischen Schweiz zu begleiten. Ein historisches Werbeschild, das die Taxenpreise anzeigte – abhängig von der zurückzulegenden Distanz zwischen 2 und 5 Mark -, ziert noch heute das hölzerne „Wasserfallhäuschen“. Der Lichtenhainer Wasserfall avancierte zu einer der Hauptattraktionen des historischen Fremdenverkehrs in der Sächsischen Schweiz, insbesondere nach der Eröffnung der Kirnitzschtalbahn im Jahre 1898. Hunderttausende Touristen strömten zu diesem imposanten Naturspektakel. Im Jahr 1994 wurde die historische Stauanlage liebevoll restauriert. Seitdem wurde wie in vergangenen Zeiten alle halbe Stunde das Wehr gezogen. Begleitet von musikalischen Klängen ließ der „Wasserfallzieher“ das Wasser behutsam fließen, bis es schließlich in einem imposanten Sturzbach die Felsen hinabstürzte.

Doch die Natur zeigt sich manchmal in ihrer ungestümen Pracht. Das Starkregenereignis am 17. Juli 2021 führte zu schweren Beschädigungen, die den Wasserfall praktisch auslöschten. Doch die Geschichte dieses einzigartigen Ortes ist noch nicht zu Ende geschrieben. Die Wiedergeburt des Lichtenhainer Wasserfalls steht in den Sternen, wartend auf die notwendigen finanziellen Mittel, die ihm erneut Leben einhauchen werden.

Kirnitzschtal wandern

Die Schrammsteine sind ein tolles Wanderziel, Foto: Solarturtle, CC BY-SA 3.0 via Wikimedia Commons
Die Schrammsteine sind ein tolles Wanderziel, Foto: Solarturtle, CC BY-SA 3.0 via Wikimedia Commons
Im Kirnitzschtal wandern - zum berühmten Kuhstall
Im Kirnitzschtal wandern – zum berühmten Kuhstall

Im Kirnitzschtal offenbaren sich Wanderern wahre Perlen der Natur, die das Herz höherschlagen lassen. Jeder Schritt auf den Pfaden dieses idyllischen Tales ist wie ein Balsam für die Seele. Begib dich auf die Spuren vergangener Zeiten und erkunde die Pfade, die einst von Holzfällern und Flößern genutzt wurden. Hier, zwischen majestätischen Felswänden und dem sanften Murmeln der Kirnitzsch, tauchst du ein in eine Welt voller Ursprünglichkeit und unberührter Schönheit.

Die Wanderung zu den Schrammsteinen wird dich mit ihrer imposanten Kulisse aus bizarren Felsformationen in den Bann ziehen. Der Ausblick von den schroffen Gipfeln über das Kirnitzschtal ist schlichtweg atemberaubend. Es ist, als ob die Natur hier ihre eigene Kathedrale erschaffen hat, die uns ehrfürchtig staunen lässt.

Der Weg zum Kuhstall ist eine Reise durch eine bezaubernde Waldlandschaft. Plötzlich stehst du vor dem gewaltigen Felsbogen des Kuhstalls, der sich majestätisch spannt. Ein Ort, an dem die Natur mit einer Prise Mystik zu spielen scheint. Verpasse dort oben keinesfalls die Himmelsstiege!
–> Kuhstall

Die Bärenfangwände sind ein Paradies für Kletterfreunde, doch auch Wanderer werden von ihrer Anmut in den Bann gezogen. Hier ragen die Felsen steil empor, als würden sie den Himmel berühren wollen. Es ist, als ob die Natur hier ihre eigene Symphonie aus Stein geschaffen hat.

Das Hintere Raubschloss erzählt Geschichten von vergangenen Zeiten, als Ritter und Burgen das Kirnitzschtal bevölkerten. Der Weg dorthin ist gesäumt von grünen Wiesen und dichten Wäldern, die einem das Gefühl geben, in eine andere Welt einzutauchen.

Und dann ist da noch der Große Zschand, ein Ort der Stille und Erhabenheit. Hier, umgeben von imposanten Felswänden, findet man Ruhe und Frieden. Der Blick schweift über die unberührte Landschaft, und man spürt die Verbundenheit mit der Natur.

Kirnitzschtal Bootsfahrt

Bootsfahrt an der Oberen Schleuse in Hinterhermsdorf, Foto: Jörg Blobelt, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons

Die Kahnfahrt auf der Oberen Schleuse im Kirnitzschtal ist ein Highlight und zählt zu den beliebtesten Unternehmungen in der wildromantischen Kirnitzschklamm. Du findest sie am Talende, an der Grenze zu Tschechien. Um dieses einzigartige Naturerlebnis zu genießen, erreichst du nach einem etwa 45-minütigen Fußweg ab der Buchenparkhalle den Einstieg bei der Bootsstation.

Sobald du in eines der Boote einsteigst, beginnt eine beinahe lautlose Fahrt auf dem klaren Wasser des Kirnitzschflusses. Die Kirnitzsch entspringt im malerischen tschechischen Ort Krasna Lipa (Schönlinde) und schlängelt sich auf ihren 38 Kilometern bis zur Mündung in die Elbe in Bad Schandau durch eine faszinierende Landschaft. Auf etwa 10 Kilometern bildet sie die natürliche Grenze zwischen Deutschland und Tschechien, eine Grenze, die bereits seit dem Jahr 1451 besteht.

Schon im Jahr 1580 wurde hier eine hölzerne Stauanlage errichtet, die in erster Linie für die Holzflößerei genutzt wurde. Dies war die einzige Möglichkeit, das reichhaltige Holzaufkommen aus dem engen Tal in Richtung Bad Schandau zu transportieren. Am 25. Mai 1879 nahm der erste hölzerne Kahn seinen Betrieb für Touristen auf. Die Idee für diese Bootsfahrten auf der Oberen Schleuse stammte von Hermann Schlegel, dem damaligen Oberförster von Hinterhermsdorf, und den Mitgliedern des „Vaterländischen Gebirgsvereins Saxonia“.

Die heutige Staumauer aus Beton erstreckt sich über eine Länge von etwa 700 Metern. Die Dauer der Kahnfahrt beträgt etwa 20 Minuten. Die Bootssaison beginnt jedes Jahr Anfang April und endet am 31. Oktober. In den Wintermonaten ist das Wasser nicht angestaut, und der Fluss fließt in seinem natürlichen Bett. Seit 1990 ist dieses Gebiet sowohl auf deutscher als auch auf tschechischer Seite Kernzone des Nationalparks. Hier darf die Natur sich selbst überlassen bleiben, lediglich die Fahrrinne und der angrenzende Wanderweg namens „Flößersteig“ werden von umgestürzten Bäumen freigehalten.

Während der Fahrt offenbaren sich aufmerksamen Beobachtern besondere Felsformationen. So bewacht beispielsweise hoch über dem Tal ein Berggeist die Kahnfahrt. Etwas weiter unten könnt ihr mit geschultem Auge ein Krokodil im Fels erkennen. Nach einigen Metern erscheint ein Elefant, danach ein schlafendes Schaf und weitere Figuren – so deine Fantasie mitspielt. Nach 700 Metern erreicht ihr schließlich die Staumauer, wo das Wasser mit tosendem Getöse in die Tiefe stürzt. Hier endet eure Bootstour.

Die häufigsten Fragen

Wie komme ich zum Kirnitzschtal?

Das Kirnitzschtal befindet sich in der Sächsischen Schweiz, einem malerischen Gebiet im Osten Deutschlands. Der nächstgelegene größere Ort ist Bad Schandau. Von dort aus gibt es verschiedene Möglichkeiten, das Kirnitzschtal zu erreichen:
Mit dem Auto: Du kannst mit dem Auto nach Bad Schandau fahren. Von dort aus führt eine Straße direkt ins Kirnitzschtal. Beachte jedoch, dass es an schönen Tagen recht voll werden kann und Parkplätze begrenzt sein können.
Mit der Kirnitzschtalbahn: Eine sehr malerische Art, ins Kirnitzschtal zu gelangen, ist die historische Kirnitzschtalbahn. Sie startet in Bad Schandau und führt durch das Tal bis zum Lichtenhainer Wasserfall.
Zu Fuß: Es gibt auch Wanderwege, die ins Kirnitzschtal führen. Dies ist eine großartige Möglichkeit, die natürliche Schönheit der Region zu erleben.

Wie lange dauert die Fahrt mit der Kirnitzschtalbahn?

Die Fahrt mit der Kirnitzschtalbahn dauert etwa 30 Minuten. Die Bahn schlängelt sich ab Bad Schandau entlang der malerischen Kirnitzschtalstraße und bietet einen atemberaubenden Ausblick auf die umliegende Natur.

Wo kann man im Kirnitzschtal parken?

Im Kirnitzschtal gibt es mehrere Parkmöglichkeiten für Besucher:
Parkplatz Beuthenfall: Der Parkplatz Beuthenfall befindet sich in der Nähe des Beuthenfalls im Kirnitzschtal. Er ist ein guter Ausgangspunkt, um die Umgebung zu erkunden, insbesondere den Beuthenfall selbst und die angrenzenden Wanderwege.
Parkplatz Lichtenhainer Wasserfall: Dieser Parkplatz (Google Karte) liegt in unmittelbarer Nähe des Lichtenhainer Wasserfalls, einer der bekanntesten Sehenswürdigkeiten im Kirnitzschtal. Von hier aus kannst du bequem zum Wasserfall und zu anderen Attraktionen in der Umgebung gelangen.
Parkplatz Buchenparkhalle: Die Buchenparkhalle ist ein weiterer Parkplatz im Kirnitzschtal. Von hier aus hast du Zugang zur Kahnstation, von der aus du Kahnfahrten auf der Oberen Schleuse unternehmen kannst. Außerdem ist die Buchenparkhalle ein Startpunkt für Wanderungen und Ausflüge in die Umgebung.
Es ist zu beachten, dass insbesondere in den beliebten Reisezeiten die Parkplätze schnell belegt sein können. Es ist daher ratsam, frühzeitig anzukommen oder alternative Anreisemöglichkeiten in Betracht zu ziehen, wie beispielsweise die Nutzung der Kirnitzschtalbahn.

Kann man im Kirnitzschtal wandern?

Ja, das Kirnitzschtal ist ein beliebtes Wandergebiet. Es gibt eine Vielzahl von Wanderwegen, die durch das Tal führen und zu verschiedenen Sehenswürdigkeiten und Naturattraktionen führen. Einige der bekanntesten Wanderziele im Kirnitzschtal sind die Schrammsteine, der Kuhstall, die Bärenfangwände, das Hintere Raubschloss und der Große Zschand. Diese Routen bieten beeindruckende Ausblicke auf die umliegende Landschaft.

Welche Sehenswürdigkeiten gibt es im Kirnitzschtal?

Im Kirnitzschtal gibt es mehrere beeindruckende Sehenswürdigkeiten, darunter der Lichtenhainer Wasserfall, die historische Kirnitzschtalbahn, die Schrammsteine, der Kuhstall, die Bärenfangwände, das Hintere Raubschloss und der Große Zschand.

Wo befindet sich der Lichtenhainer Wasserfall?

Der Lichtenhainer Wasserfall befindet sich südlich des Sebnitzer Ortsteils Lichtenhain in der Sächsischen Schweiz. Er ist ein beeindruckendes Naturschauspiel und eine der Hauptattraktionen im Kirnitzschtal.

Weiterführende Links

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